Eine 60-Sekunden-Landkarte des chinesischen Essens
Die chinesische Küche teilt sich in acht klassische Schulen plus unzählige regionale Stile. Die Kurzfassung: Norden = Weizen (Nudeln, Teigtaschen, Lamm), Süden = Reis (Dim Sum, Meeresfrüchte), Osten = süß und fein (Shanghaier Schmorgerichte), Westen = feurige Schärfe (Sichuan, Hunan, Guizhou).
Wohin du auch gehst: der lokale Frühstücksmarkt um 7 Uhr und der Nachtmarkt um 21 Uhr sind die zwei besten Essenserlebnisse jeder Stadt.
- Sichuan: betäubend-scharfes Mapo-Tofu, Hotpot, zweimal gegartes Schweinefleisch
- Kantonesisch: Dim Sum, Bratgans, Congee — die raffinierteste Schule
- Shandong: der kaiserliche Ursprung — geschmorte Seegurke, Süß-saurer Karpfen
- Jiangsu: Schneidekunst und klare Brühen — Suppentäschchen (xiao long bao)
- Zhejiang: frisch und leicht — Westsee-Fisch, Bambussprossen
- Fujian: Umami-Brühen — „Buddha springt über die Mauer“
- Hunan: reine Hitze — Gerichte mit gehackten Chilis, Stinky Tofu
- Anhui: Bergzutaten, geschmort und langsam