Foguang Temple

Foguang Temple

Die große Tang-Halle, die bewies, dass Chinas Holzbaukunst nicht verloren war

Wutai

Beste Zeit
Vormittags, Mai–Oktober
Dauer
1–1,5 Stunden
Öffnungszeiten
8:00–17:00 (im Winter eingeschränkter Zugang)
Tickets
Moderater Eintritt; manchmal öffnet ein Aufseher die Halle auf Anfrage

Bester Reisemonat

Mai–Okt

Im Winter ist der Zugang eingeschränkt. Der Sommer ist auf dem Berg Wutai kühl; das späte Herbstlicht auf dem Dach der Osthalle ist außergewöhnlich.

Warum hingehen

In den 1930er-Jahren behaupteten japanische Gelehrte, dass in China kein Holzgebäude der Tang-Zeit überlebt habe — die großen Holzhallen gäbe es nur noch in Nara. Liang Sicheng und Lin Huiyin suchten jahrelang und fanden 1937 diese Halle, womit sie bewiesen, dass Tang-Architektur noch immer in den Hügeln von Wutai stand.

Die 857 n. Chr. erbaute Osthalle ist eine siebenschiffige große Halle mit Walmdach und massiven Konsolenbündeln, die die Dachlast sichtbar abtragen. Im Inneren erhebt sich eine kassettierte Decke über einem Wald von Säulen, und Statuen von Buddhas, Bodhisattvas und Begleitern füllen die Rückwand — eines der vollständigsten Tang-Ensembles überhaupt.

  • Die Osthalle (Dong Dian) — auf 857 n. Chr. datiert, die charakteristische große Halle der Tang-Zeit
  • Fünfunddreißig Tonstatuen aus der Tang-Dynastie in der Halle
  • Tang-Kalligrafie auf dem Firstbalken und Tintenaufschriften auf den Säulen
  • Die Manjusri-Halle (Wenshu Dian) — ein Bau der Jin-Dynastie von 1137
  • Die Steinpagode aus der Tang-Zeit im Hof

Was du sehen solltest

Komm von der Südseite und steige die Treppe hinauf — der Blick auf das gewaltige Walmdach und die weit auskragenden Traufen der Osthalle ist das Foto, das fast jeder Architekt kennt. Tritt hinein, um die Konsolenbündeln aus der Nähe zu studieren und die originale bemalte Holzbalustrade über der Statuengruppe zu sehen.

Ein Aufseher zeigt dir oft die Tintenaufschrift auf einem Firstbalken — sie datiert die Halle exakt. Achte auch auf die Kalligrafie an den unteren Säulenflächen: Tintenspuren von Stifternamen aus der Tang-Zeit.

Die kleinere Manjusri-Halle im Süden ist ein Bau der Jin-Dynastie (1137) und in sich selbst bedeutend. Im Hof steht eine kurze Steinpagode, die auf 857 datiert ist und der Osthalle entspricht.

Praktische Hinweise

Foguang liegt nicht auf der klassischen Pilgerroute des Berges Wutai und empfängt nur wenige Besucher — die Stille ist Teil des Erlebnisses. Kombiniere den Besuch mit dem Nanchan-Tempel für einen fokussierten Tagesausflug zur Tang-Architektur; organisiere ein Auto in Taihuai.

Anreise

  • Fahrt von Taihuai (Zentrum des Berges Wutai, 1 Stunde)
  • Taxi für eine kombinierte Tour mit dem Nanchan-Tempel mieten

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Osthalle erbaut
857 n. Chr. (Tang)
Entdeckt
1937 von Liang Sicheng und Lin Huiyin
Statuen
35 Tonfiguren aus der Tang-Zeit

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