Warum hingehen
Die Anlage begann als Residenz eines Herrschers der Han-Zeit, bevor sie als buddhistischer Tempel gestiftet wurde. Über die Tang- und Song-Zeit wuchs sie zu einem bedeutenden Zen-Zentrum — am berühmtesten als der Ort, an dem der Sechste Patriarch Hui Neng 676 n. Chr. ankam und vom Abt die Tonsur erhielt.
Anders als nordchinesische Tempel mit strengen Mittelachsen folgt Guangxiao der südchinesischen Tradition — Hallen verschiedener Epochen, angeordnet in einem dichten, grünen Komplex nahe der alten Stadtmauer.
- Die Mahavira-Halle — eine gewaltige Holzkonstruktion in südchinesischem Stil
- Der alte Bodhi-Baum, der angeblich von einem indischen Steckling stammt
- Die Haarschur-Stupa, die Hui Nengs Ordination markiert
- Die Östliche und Westliche Eisenpagode — gegossene Eisentürme aus dem 10. Jahrhundert
Was du sehen solltest
Tritt durch das Tor und passiere die Halle der Himmlischen Könige, um die Mahavira-Halle zu erreichen — die größte erhaltene Holzkonstruktion der Lingnan-Region. Achte auf den südlich geschwungenen First mit farbenprächtigen Keramikfiguren.
Hinter der Haupthalle steht der Bodhi-Baum, unter dem Hui Neng angeblich ordiniert wurde, sowie eine kleine weiße Stupa, die die Stelle markiert. Die Östliche und die Westliche Eisenpagode, beide im 10. Jahrhundert gegossen, gehören zu den frühesten und größten Gusseisen-Pagoden Chinas.
Der Tempel ist ruhig und schattig — eine besonnene Auszeit von den geschäftigen Straßen des alten Guangzhou. Mönche halten noch regelmäßig Zeremonien ab; setz dich und schau zu, wenn gerade ein Sutra gesungen wird.
Praktische Hinweise
Kombiniere den Guangxiao-Tempel mit dem nahen Liurong-Tempel (Sechs Banyan-Bäume) für einen halben Tag buddhistisches Erbe in Guangzhou. Beide sind kostenlos und in Gehweite voneinander.
Anreise
- Metro Line 1 bis Ximenkou, 5 Gehminuten
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Freischalten- Gegründet
- 4. Jahrhundert (Jin); über die Dynastien wiederaufgebaut
- Berühmtheit
- Ordinationsort von Hui Neng, dem Sechsten Patriarchen des Chan
- Eisenpagoden
- 10. Jahrhundert (Südliche Han)