Warum hingehen
Komm im tiefen Winter trotz der Kälte — dann zeigt die Stadt, was sie kann. Die Ice and Snow World entnimmt Blöcke aus dem Songhua-Fluss und baut daraus Schlösser, Rutschen und Türme, die um 17 Uhr komplett beleuchtet werden. Thermo-Kleidungsschichten, beheizbare Sohlen und handschuhfreundliche Handytaschen sind wichtiger als geniale Routenplanung.
Zwischen den Eis-Besuchen ist die Stadt ein begehbares Museum russisch-europäischer Nostalgie: die grüne Zwiebelkuppel der Saint Sophia, der Hochwasser-Gedenkturm, Madier-Eiscreme auf der Central Avenue (iss sie draußen, selbst im Januar — das ist das lokale Ritual) und Bäckereien, die die ringförmigen Lieba-Laibe verkaufen, die die Russen hinterließen.
- Ice and Snow World — Gebäude in Originalgröße, aus Eisblöcken gehauen
- Saint-Sophia-Kathedrale — das russisch-orthodoxe Wahrzeichen von 1907
- Central Avenue — 1,4 km Jugendstilfassaden und Bäckereien
- Sibirischer Tigerpark jenseits des Songhua-Flusses
Wohin gehen
Tag eins: Saint Sophia, Central Avenue, Songhua-Ufer, dann ab 14 Uhr die Ice and Snow World. Tag zwei: Sibirischer Tigerpark, das Site-Museum der Einheit 731 (eine bedrückende, gut dokumentierte Gedenkstätte) oder ein Tagesausflug in die Schneedorf-Dörfer.
Was essen
Guobaorou — knuspriges Schweinefleisch in bernsteinfarbener Sauce — wurde hier für russische Gäste erfunden. Rote Wurst (hong chang), Lieba-Brot und Kwas-ähnliche Getränke runden das slawische Set ab.
Anreise
- Hochgeschwindigkeitszug von Shenyang ca. 2 Std. 30; Flughafen 40 Min. vom Zentrum
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Freischalten- Rolle
- Hauptstadt der Provinz Heilongjiang
- Wintertemperaturen
- −15 bis −30 °C, Dez–Feb
- Eisfestival
- Ende Dez – Feb