Warum hingehen
Dongting ist der See der chinesischen Dichtung. Fan Zhongyans Essay vom 11. Jahrhundert über den „Yueyang-Turm“ beschrieb seine wechselnden Stimmungen — „die Herbstgewässer dehnen sich bis zum Himmel, hell und grenzenlos“ —, und der Turm blickt seither auf dasselbe Wasser, am Ufer immer wieder neu aufgebaut.
Der See ist eine lebendige statt eine feste Landschaft: Bei Hochwasser flutet er zu einem gewaltigen Silberblatt; in trockenen Wintern zerfällt er in Ost-, Süd- und West-Dongting und legt Schlickflächen frei, die zu einem der großen Rastplätze ziehender Vögel Asiens werden.
- Der Terrassenblick vom Yueyang-Turm über den offenen See — die klassische „Herbstwasser“-Szene
- Die Insel Junshan, eine Fährfahrt hinaus, mit Teegärten und alten Tempeln
- Wintervögel im Feuchtgebiet des Ost-Dongting — sibirische Kraniche und Schwäne ab November
- Das saisonale Drama: Der See wächst und schrumpft mit den Flusszeiten um die Hälfte
Die Insel Junshan
Eine 30-minütige Fahrt von Yueyang erreicht Junshan, eine kleine grüne Insel mit dem Junshan-Tempel, Bambusgärten und dem Terroir des Junshan-Silbernadel-Tees. Ein halber Tag genügt; der Fahrplan der Fähre wird am Nachmittag dünner.
Praktische Tipps
Für Vögel nimm ein Fernglas mit ins Naturschutzgebiet Ost-Dongting (Richtung Chenglingji) zwischen Ende November und Februar. Für das klassische Foto von Turm und See komm vor 9:00, wenn das Licht weich ist und die Reisegruppen noch unterwegs sind.
Anreise
- Hochgeschwindigkeitszug nach Yueyang Ost, dann kurze Taxi- oder Busfahrt zum Turm und zu den Anlegern
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Freischalten- See
- Chinas zweitgrößter Süßwassersee
- Berühmte Aussicht
- Yueyang-Turm, „Herbstgewässer“ des Essays von 1046
- Insel
- Junshan — Land des Silbernadel-Tees