Warum hingehen
Kanas ist das obere Ende der Landkarte: Taigawald, Gletscherwasser und ein 24 Kilometer langer See, der im Lauf des Sommers die Farbe wechselt, während Gletscher abschmelzen. Die Legende von einem Ungeheuer in seinen Tiefen — wahrscheinlich ein großer Fisch, niemand hat das Gegenteil bewiesen — hält das Ufer wachsam.
Hemu, 30 Kilometer entfernt, ist der Ursprung der Postkartenmotive: Tuva-Blockhütten mit Rauch, der in Birkenwälder aufsteigt — wohl das meistfotografierte Dorf Xinjiangs überhaupt.
- Die farbwechselnde Seeoberfläche, je nach Saison blau bis grün
- Hemus Tuva-Blockhütten — die klassische Goldszene des Herbstes
- Die Wanderung zur Plattform Guanyutai für den Blick über den ganzen See
- Die Legende vom 'Seeungeheuer' — und die Boote, die trotzdem Patrouille fahren
Praktische Hinweise
Der Herbst ist eine Lotterie mit zwei Losen: Die Farben erreichen ihren Höhepunkt etwa von Mitte September bis Anfang Oktober, und die Menschenmassen genau im selben Moment. Übernachte in Hemu, um die Hütten im ersten Licht zu erwischen. Bootstouren auf dem See fahren stündlich; der Weg zur Guanyutai-Plattform umfasst 1.066 Serpentinenstufen, lohnt sich aber.
In der Nähe
Die Region läuft über ein Dreieck: der Kanas-See, das Dorf Hemu und der Landschaftskorridor Baigouba dazwischen. Die Stadt Altay, 2 Std. südlich, hat einen Flughafen und eine Altstadt; die Zufahrt passiert den Five Finger Mountain und die Geisterstadt im Tal von Hemu.
Anreise
- Flug zum Flughafen Burqin Kanas oder Altay, dann Shuttle zum Parkeingang (ca. 2 Std.)
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Freischalten- See
- Gletschergespeister, farbwechselnder Alpensee
- Dorf
- Hemu — Tuva-Siedlung mit Blockhütten
- Herbst
- Farbhöhepunkt Mitte Sep bis Anfang Okt